Unsere Vision

Auf dem 1776 von Johann Friedrich Nagel geschaffenen Aquarell "Die Vogelschau zu Moritzburg" wird die einzigartige Kulturlandschaft Moritzburgs zum Ausklang des 18. Jahrhundert wiedergegeben. Das Jagdschloss Moritzburg linkerhand bildete den Ausgangspunkt für eine spätbarocke Erlebniswelt. Markant hierfür sind (im Gemälde von links an dargestellt) Dardanellen, Kanal, Buchstabenhecke, Venusbrunnen, Fasanenschlösschen, Garnhaus, Marcolinihaus, Grosser Stall, Bootshäuser, Hafen mit Leuchtturm und Mole, Bockwindmühle und natürlich die Boote auf dem Grossteich. Mehr dazu erfahren Sie unter dem Stichwort Fasanengarten.

Gemälde "Die Vogelschau zu Moritzburg" anschauen

Ein weiteres Gemälde stellt den musizierenden sächsischen Kurfürsten Friedrich August den Gerechten unter einem Baldachin im Fasanengarten dar. Die Vorstellung, ähnliche zwanglose Stunden wie diese heute wieder erleben zu können, hat uns inspiriert, den

MUSE IM FASANENGARTEN E.V.

zu gründen.

Wandbild "Friedrich August der Gerechte" anschauen

Der "Muse im Fasanengarten" e.V. strebt die Wiederbelebung des kulturhistorisch wertvollen Fasanengartens zu Moritzburg als bedeutendes Gesamtkunstwerk des ausgehenden 18. Jahrhunderts in europäischem Maßstab an.

Dazu gehören die Förderung

- der Restaurierung des historischen Gartens mit seinen Architekturelementen,
- der Wiedersichtbarmachung der Kulissenlandschaft um den künstlich angelegten Bärnsdorfer Großteich (Sächsisches Meer mit Mole,Leuchtturm und Bockwindmühle) als Festinszenierung des sächsischen Hofes,
- der Rekonstruktion der historischen Wasserfahrzeuge und
- der Aufarbeitung der Musikpflege unter Kurfürst Friedrich August III, insbesondere die Erschließung, Verbreitung und Aufführung der Werke des churfürstlich-sächsischen Hofkapellmeisters Johann Amadeus Naumann (1741-1801) und anderer sächsischer Komponisten.